Steinklee | Anbau Pflanzenschutz Ernte - Informationen

Steinklee als Futterpflanze

Die Esparsette ist auch als Steinklee, Esper, t├╝rkischer Klee oder Hasenkopf bekannt. Sie sollte nur als Futterpflanze angebaut werden, wenn die Felder sich nicht f├╝r den Anbau von Klee eignen, kein Getreideanbau m├Âglich ist und wo keine Wiesen angelegt werden k├Ânnen. Die Esparsette ist zwar nicht sehr ertragreich, hat daf├╝r jedoch einen hohen N├Ąhrwert und eine hervorragende Qualit├Ąt.

Es gibt drei Sorten der Esparsette: die einsch├╝rige, die zweisch├╝rige und die dreisch├╝rige Esparsette. Am besten gedeiht diese Futterpflanze auf kalkhaltigem, trockenem Boden in sonniger Lage. Auf Moorboden oder einem feuchten Feld kann sie dagegen nicht angebaut werden. Von einer Reinsaat ist unbedingt abzusehen, am besten gedeiht sie zusammen mit Hafer oder mit Wintergetreide als ├ťberfrucht.

F├╝r die Aussaat ist der Juli am g├╝nstigsten, der Samen sollte drei bis acht Zentimeter tief in den Boden eingebracht werden. Eine D├╝ngung mit Thomasmehl, Jauche, Kainit und Gips im Herbst, tr├Ągt zu einer Kr├Ąftigung der jungen Pflanzen bei. Man darf bei der Esparsette keinen so hohen Ertrag wie beim Klee oder der Luzerne erwarten. Abh├Ąngig von der Beschaffenheit des Bodens, dem Klima und der angebauten Sorte, kann mit ein bis drei Schnitten gerechnet werden.

Als Gr├╝n- oder Trockenfutter eignet sich die Esparsette sogar noch besser als Klee, da es als Gr├╝nfutter keine Bl├Ąhungen hervorruft. Au├čerdem werden die Stengel nicht so holzig wie bei der Luzerne. Kurz vor der Bl├╝te, kann die Esparsette bereits als Gr├╝nfutter genutzt werden. Wenn der erste Schnitt fr├╝hzeitig m├Âglich ist, hat das positive Auswirkungen auf den zweiten Schnitt. Die K├Ârner sind reif, wenn sie eine hellbraune Farbe haben. Tiere fressen das Esparsettenheu sehr gerne, und wegen seinem hohen Kalkgehalt profitieren vor allem Jungtiere davon.


Die Esparsette kann rund 10 Jahre auf dem Feld verbleiben, was sie nat├╝rlich besonders f├╝r den Anbau auf entlegeneren Feldern und Kalkb├Âden sehr interessant macht. Die Esparsette wird so ged├╝ngt, wie die Luzerne.