Der Selbstversorger auf dem Bauernhof

Fischen Obst und Gem├╝se zur Selbstversorgung

Als Selbstversorger anfangen, Dinge selbst in die Hand zu nehmen und erfolgreich umzusetzen.So frisch und gesund k├Ânnen die Fr├╝chte aus dem eigenen Anbau sein. Es w├Ąre vermessen, zu denken, jeder k├Ânnte alles allein verrichten.
Nein, es gilt:

Selbstversorgung und Selbstversorger haben ihre Grenzen

Wer kann schon Erz gewinnen und veredeln, um dann ein Werkzeug herzustellen?
Sicher, bis auf wenige Ausnahmen kaum jemand. Darum geht es bei der Selbstversorgung auch gar nicht. Wer denkt, er m├╝sse alles selbst herstellen, der hat den Sinn und Bezug zur heutigen Zeit nicht verstanden. Vielmehr geht es darum, seine eigenen Qualit├Ąten und F├Ąhigkeiten zu erkennen und auszubauen. Letzteres ist eigentlich der wichtigste Punkt. ├ťberall im Leben wird man gefordert, im Job und auch in der Familie.  Wird man nun immer wieder vor Aufgaben gestellt, die unl├Âsbar erscheinen, so wurde mit gro├čer Wahrscheinlichkeit ein falscher Weg eingeschlagen. Zu erkennen, welche F├Ąhigkeiten mich auszeichnen und diese dann auszubauen, ist das Ziel. Stellen Sie sich vor, Sie w├╝rden genau den Job machen, bei dem Ihre F├Ąhigkeiten und Vorlieben gefordert w├Ąren? W├╝rden Sie da noch auf die Uhr schauen und ├╝berp├╝nktlich Feierabend machen?

 

Selbstversorgung mit Obst und Gem├╝se

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Genau das ist ein Ansatz. Fangen Sie an kleine Dinge selbst zu machen. Das Aufstielen der Harke. Das ├ľlen eines Schlosses. Schnell erfahren Sie mehr Selbstachtung und Befriedigung, als bei vielen anderen Sachen, die Sie t├Ąglich machen m├╝├čen. Haben Sie ein St├╝ck Rasen? Graben Sie diesen um! Pflanzen Sie Salat und s├Ąen Sie M├Âhren! Sie m├Âgen ├äpfel? Pflanzen Sie einen Baum! Pflegen Sie diesen!
Egal was, nur nutzen Sie ihre Zeit sinnvoll!

Arbeiten auf dem Bauernhof

Heu selbst zu erzeugen sichert den Wintervorrat f├╝r viele Tiere z.B Kaninchen und Pferde

Ein Vergleich mit einem Pferd verdeutlicht dies:

Ein junges Pferd, welches das erste mal beritten wurde, wird begeistert sein. Es freut sich sofort, wenn Sie am kommenden Tag wieder mit dem Sattel erscheinen. Die Tiere sind unerm├╝dlich. Dies gilt jedoch nur solange die Bewegung und Besch├Ąftigung regelm├Ą├čig stattfinden.
Wenn nun das selbe Pferd monatelang gar nicht gefordert wurde, werden sich schnell Unarten und Tr├Ągheiten einstellen. Jeder Schritt f├Ąllt schwer und abends ist unser treuer Freund ersch├Âpft. Sieht das Pferd Sie morgen mit Sattel und Halfter kommen, wird es schwer das Pferd zu satteln.
Menschen sind nicht viel anders. Erst wenn wir Besch├Ąftigung als Erf├╝llung empfinden, haben wir Freude bei dem was wir tun.