Bodenbestandteile - Ackerbau, Mineralien, Gesteine. Infos f├╝r Sie.

Bodenbestandteile im Ackerbau richtig bestimmen

Das Wissen um die richtigen Bodenbestandteile l├Ą├čt tolle Fr├╝chte wachsen

Wenn man Erde genauer betrachtet, wird man feststellen, dass sie aus verschiedenen Bestandteilen zusammengesetzt ist. Die Erde f├╝hlt sich feucht an, also enth├Ąlt sie auch Wasser. Desweiteren enth├Ąlt sie feinere und gr├Âbere K├Ârner und Brocken sowie Wurzelst├╝cke und Fasern.

Im Boden befinden sich unterschiedliche Mineralien, wobei diese einen unterschiedlichen Ursprung haben. Einge Gesteine sind vulkanischen Ursprungs wie zum Beispiel der Basalt. Daneben gibt es noch sediment├Ąre Gesteine wie den Sandstein, und metamorphische Gesteine wie den Gneis oder den Marmor. Kalk geh├Ârt zu den einfachen Gesteinen und ist meistens noch mit anderen Mineralien und organischen Verbindungen vermischt. Kalk findet auch bei der Herstellung von D├╝ngemitteln Verwendung. Eingeteilt wird der Kalk in die kohlensaure, die phosphorsaure und die schwefelsaure Variante.

 

die tollsten Blumen erbl├╝hen

Bestandteile des Bodes

Weitere mineralische Bestandteile des Bodens sind eisenhaltige Mineralien, welche sehr h├Ąufig in Moorb├Âden zu finden sind. Allerdings beeintr├Ąchtigen sie den Boden sehr und erschweren die Landwirtschaft, denn durch die Verwitterung entsteht ein Pflanzengift. Andere eisenhaltige Mineralien beg├╝nstigen eine Versumpfung des Bodens, da sie im Wiesenboden undurchl├Ąssige Stellen bilden. Auch Quarzsand oder Kieselerde kommt im Boden vor, sowie zahlreiche zusammengesetzte Gesteine, darunter der Granit, der Basalt, der Gneis oder der Schiefer. Zeolithe und Feldspate sind sehr vorteilhaft, da sie einen guten Tonboden ergeben.

Die Humusbestandteile des Bodens entstehen durch die Verwesung von tierischen und pflanzlichen Organismen. Der Humus besteht auch Sauerstoff, Wasserstoff, Stickstoff, Kohlenstoff und wenigen mineralischen Stoffen. Sauerstoff im Boden f├╝hrt zu einer Verwitterung des Humus, auch Bodenbakterien helfen bei der Zersetzung. Der Humus ist meistens tiefschwarz, so dass man den Anteil an Humus in der Erde leicht erkennen kann. Wenn Humus im Wasser lagert, bildet sich Torf. Ein Moorboden kann durch eine Ents├Ąuerung des Bodens, z.B. durch Kalk, einer Bodenlockerung und einer Entw├Ąsserung in einen guten Kulturboden mit reichlich Humus umgewandelt werden. Da Humus Pflanzenn├Ąhrstoffe enth├Ąlt, ist eine D├╝ngung mit Stallmist oder Kompost sehr wichtig, um guten Boden f├╝r den Ackerbau zu erhalten.

 

Wasser stellt neben vielen Stoffen und Elementen einen wichtigen Wachstumsfaktor f├╝r Pflanzen dar.

Pflanzen ben├Âtigen zum Wachsen unbedingt Wasser, so dass auf den optimalen Wassergehalt des Bodens zu achten ist. Wenn der Boden dauerhaft nass ist, dann muss Abhilfe durch eine Drainage oder eine Ableitung des Grundwassers geschaffen werden. F├╝r ein optimales Gedeihen, ben├Âtigen Pflanzen auch ausreichend Luft im Boden. Eine gute Bodenlockerung bewirkt eine bessere Durchl├╝ftung und somit ein besseres Klima f├╝r das Wachstum der Pflanzen. Auch die Bodenbakterien ben├Âtigen gen├╝gend Sauerstoff, um einen positiven Einfluss auf die Bodenbeschaffenheit zu nehmen.

Wichtig f├╝r die gute Beschaffenheit des Bodens sind auch die Lebewesen in ihm. Allen voran nat├╝rlich der Regenwurm, der den Boden auflockert und somit f├╝r eine Verbesserung sorgt. Durch eine D├╝ngung mit Stallmist gelangen n├╝tzliche Bakterien in den Boden, welche auch ihren Teil dazu beitragen, den Boden f├╝r den Ackerbau zu verbessern.