Der Weinbau | Pflanzenschutz, Ernte, Verarbeitung

Wenn man einen Weinberg anlegen möchte, ist die wichtige Basis genügend Wärme und Licht, da die Weinstöcke diese Faktoren zum guten Gedeihen unbedingt benötigen. Am wichtigsten ist deshalb eine sonnige Lage, deshalb sind höhergelegene Grundstücke weniger geeignet, da sie nicht genügend Wärme bieten. Optimale Lagen sind der Süden, Südwesten oder Südosten eines Hügels. Somit sind die Weinstöcke gleichzeitig auch vor den kühlen Nordwinden geschützt. Ebene Grundstücke sind weniger geeignet, weil die Sonnenstrahlen keinen allzu günstigen Einfall haben. Außerdem werden die Pflanzen eher von pflanzlichen und tierischen Schädlingen befallen.

 


 

Wenn man einen Weinberg neu anlegt, sollte man gut bewurzelte Blindreben verwenden, damit der Ernteertrag zufriedenstellend ist. Wenn man schlecht bewurzelte Pflanzen verwendet, kann es zu Fehlstellen in der Anlage kommen, so dass ein Nachpflanzen notwendig wird. Für jeden Weinstock sollte eine genügend große Grube ausgehoben werden, die mit einigen Händen voll Komposterde befüllt wird, bevor die Rebe eingebracht wird. Die Wurzeln der Rebe sollten zuvor auf Fingerlänge gekürzt werden. Wenn es sehr trocken ist, sollten die Wurzeln auch gut eingeschlämmt werden. Anschließend wird die Grube wieder mit der ausgehobenen Erde befüllt. Normalerweise wachsen die Reben sehr gut an und müssen gleich im ersten Jahr an Pfählen festgebunden werden. 

Man sollte möglichst wenig verschiedene Sorten pflanzen und nur Sorten verwenden, die für die Gegend geeignet sind. Wenn man mehrere verschiedene Sorten anbaut, erhält man kein gleichmäßiges, einwandfreies Getränk von hoher Qualität. Auch die Ernte und der Verkauf des Produktes wird dadurch unnötig erschwert, so dass man sich möglichst auf eine Sorte beschränken sollte.

 


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