Als Selbstversorger anfangen, Dinge selbst in die Hand zu nehmen und erfolgreich umzusetzen.


Der Selbstversorger auf dem Bauernhof


 

So frisch und gesund können die Früchte aus dem eigenen Anbau sein.

Es wäre vermessen, zu denken, jeder könnte alles allein verrichten. Nein, es gilt:

Selbstversorgung und Selbstversorger haben ihre Grenzen

Wer kann schon Erz gewinnen und veredeln, um dann ein Werkzeug herzustellen?
Sicher, bis auf wenige Ausnahmen kaum jemand. Darum geht es bei der Selbstversorgung auch gar nicht. Wer denkt, er müsse alles selbst herstellen, der hat den Sinn und Bezug zur heutigen Zeit nicht verstanden.
Vielmehr geht es darum, seine eigenen Qualitäten und Fähigkeiten zu erkennen und auszubauen. Letzteres ist eigentlich der wichtigste Punkt. Überall im Leben wird man gefordert, im Job und auch in der Familie.
Wird man nun immer wieder vor Aufgaben gestellt, die unlösbar erscheinen, so wurde mit großer Wahrscheinlichkeit ein falscher Weg eingeschlagen. Zu erkennen, welche Fähigkeiten mich auszeichnen und diese dann auszubauen, ist das Ziel.
Stellen Sie sich vor, Sie würden genau den Job machen, bei dem Ihre Fähigkeiten und Vorlieben gefordert wären? Würden Sie da noch auf die Uhr schauen und überpünktlich Feierabend machen?


 

Selbstversorgung mit Obst und Gemüse

  © Ronny - Fotolia.com

Genau das ist ein Ansatz. Fangen Sie an kleine Dinge selbst zu machen. Das Aufstielen der Harke.
Das Ölen eines Schlosses. Schnell erfahren Sie mehr Selbstachtung und Befriedigung, als bei vielen anderen Sachen, die Sie täglich machen müßen.

Haben Sie ein Stück Rasen? Graben Sie diesen um! Pflanzen Sie Salat und säen Sie Möhren! Sie mögen Äpfel? Pflanzen Sie einen Baum! Pflegen Sie diesen!
Egal was, nur nutzen Sie ihre Zeit sinnvoll!

 


 

Heu selbst zu erzeugen sichert den Wintervorrat für viele Tiere z.B Kaninchen und Pferde

Ein Vergleich mit einem Pferd verdeutlicht dies:

Ein junges Pferd, welches das erste mal beritten wurde, wird begeistert sein. Es freut sich sofort, wenn Sie am kommenden Tag wieder mit dem Sattel erscheinen. Die Tiere sind unermüdlich. Dies gilt jedoch nur solange die Bewegung und Beschäftigung regelmäßig stattfinden.
Wenn nun das selbe Pferd monatelang gar nicht gefordert wurde, werden sich schnell Unarten und Trägheiten einstellen. Jeder Schritt fällt schwer und abends ist unser treuer Freund erschöpft. Sieht das Pferd Sie morgen mit Sattel und Halfter kommen, wird es schwer das Pferd zu satteln.
Menschen sind nicht viel anders. Erst wenn wir Beschäftigung als Erfüllung empfinden, haben wir Freude bei dem was wir tun.

Die kleine Selbstversorgung