Das Gleichgewicht der Landwirtschaft - verantwortlich wirtschaften auf dem Bauernhof

Gleichgewicht der Landwirtschaft

© Amir Kaljikovic - Fotolia


Die Landwirtschaft in großen und auch im kleinen Stil hat in den letzten Jahren einen regen Wandel erfahren. Durch die vielen neuen Anbauverfahren und Techniken sind Arbeiten erleichtert und der Ertrag erhöht worden.
Dennoch gilt es gerade für die "kleinen" Landwirte nach wie vor ein Gleichgewicht zwischen Tier und Pflanze einzuhalten.
Einfach erklärt ergibt sich folgender Sachverhalt:

Durch Pflanzen kann ich Tiere ernähren. Tiere verursachen Mist und somit natürlichen Dünger. Dieser nährt wiederum den Boden auf dem die Pflanzen wachsen.

Das wars auch schon. Ist eigentlich nicht schwer zu verstehen und dennoch findet diese einfache Regel heute kaum Beachtung. Ein Beispiel: Jahr für Jahr werden Getreidesorten auf immer dem gleichen Stückchen Erde angebaut. Jedoch rächt sich die Natur. Denn auch diese bevorzugt ein Gleichgewicht und straft Monokulturen durch den verstärkten Befall von Erregern und Krankheiten.
Ein Kreislauf, der so nicht aufzuhalten ist. Auch der Einsatz von chemischen "Waffen" erringt nur einen einzigen Sieg in einer ganzen Schlacht. Schon im kommenden Jahr sind viele Krankheitserreger immun und der Wettlauf geht weiter.



Bei den Tieren verhält es sich ganz ähnlich. Zu viele Tiere auf engem Raum lassen die Krankheitsanfälligkeit enorm steigen. Auch die Haltung auf immer der selben Stelle, Wiese oder Stand ist absolut ungeeignet.
Bewegung ist für jedes Tier notwendig. Genauso frische Luft und das selbstständige Suchen von Nahrung.
Der nachhaltige Bauer wird das Vieh soviel wie möglich bewegen und an die frische Luft verbringen. Auch wird der Umfang und vor allem die Wahl der Tiere abgestimmt sein auf die Hofgröße und die vielen einzelnen Faktoren, welche noch näher auf dieser Seite erläutert werden.

 


Gleichgewicht der Landwirtschaft