Obstweinbereitung selbst herstellen | Rezepte und Tipps


 

Die Obstweinbereitung erfordert viel Geschick und vor allem Sauberkeit. Die Früchte und auch die Geräte müssen sorgfältig ausgewählt werden, damit statt Obstwein nicht Essig gewonnen wird. Der Vorteil bei der Weinbereitung ist die Tatsache, dass man auch die kleineren, optisch nicht so schönen Früchte verwenden kann. Unter Umständen kann sogar Fallobst verwertet werden, wenn man es unter Zusatz von Zucker zu Most verarbeitet, oder es mit Birnen vermischt, die zur Vermostung geeignet sind. 

Auf jeden Fall wird für die Obstweinbereitung voll ausgereiftes Obst benötigt. Wenn man mehrere Früchte mischen möchte, sollte man auf eine ausgewogene Mischung aus süßen und säuerlichen Sorten achten. Herbstfrüchte sollte man direkt nach der Ernte verarbeiten, da die Zuckerbildung bereits abgeschlossen ist. Winteräpfel sollten jedoch erst noch eine Weile gelagert werden, bis sich genügend Zucker gebildet hat. Vor der Vermostung müssen angefaulte Früchte entfernt und Flecken herausgeschnitten werden, damit der Geschmack des Mostes nicht darunter leidet.


 

Die Früchte sollten vor der Verarbeitung gründlich mit Wasser gewaschen werden. Anschließend sollten sie jedoch gut abtropfen, damit nicht zu viel Wasser den Most verdünnt. Bei der Herstellung des Mostes muss auf jeden Fall der Zucker- und Säuregehalt kontrolliert werden, denn nur so wird ein hochwertiges und haltbares Produkt gewährleistet. Zu wenig Säure wird durch den Zusatz von säuerlichen Äpfeln ausgeglichen, während ein Zuviel an Säure durch den Zusatz von Wasser ausgeglichen wird. Wenn der Zuckergehalt zu gering ist, können süße Birnen zugegeben werden.

 


 

Beerenweinbereitung