Das Buttern auf dem Bauernhof

Im Rahm befinden sich noch Fettkügelchen im flüssigen Zustand. Um Butter zu erhalten, muss der Rahm also geschlagen werden, damit er eine feste Form erhält. Das Fett erstarrt dann, so dass man Butter erhält. 

Wichtig beim Buttern ist vor allem die Temperatur. Während eine zu niedrige Temperatur zu einer harten Butter führt, wird die Butter bei zu hohen Temperaturen zu weich und schmierig. Sie hat dann auch zu wenig Aroma und hat eine schlechtere Haltbarkeit. Somit beträgt die optimal Temperatur für das Buttern 16 Grad Celsius.


 

Auch die Fütterung der Tiere wirkt sich auf die Beschaffenheit und die Qualität der Butter aus. Wenn die Tiere hauptsächlich Grünfutter zu sich nehmen, wird die Butter wesentlich weicher, während sie bei kompletter Trockenfütterung wesentlich härter ist. 

Wenn man Süßrahmbutter herstellen möchte, sollte die Temperatur etwa zwei Grad tiefer sein. Genauer Angaben können jedoch nicht gemacht werden, sondern die Beobachtung während des Butterungsvorganges ist stets notwendig. Manchmal kann man aus dem Rahm auch schlecht Butter gewinnen. Das kann an einer hohen Zähflüssigkeit der Milch liegen, was häufiger bei älteren Tieren vorkommt. In diesem Fall muss die Temperatur beim Buttern erhöht werden.


 

Es muss dann entschieden werden, ob man Süß- oder Sauerrahmbutter herstellen möchte. Der Vorteil der Süßrahmbutter liegt daran, dass man den Säuerungsvorgang umgehen kann. Wenn man Sauerrahmbutter herstellt, muss man auf die richtige Säuerung achten, damit der Geschmack später stimmt. 

Wenn der Rahm aus der Zentrifuge entnommen wird, muss er sofort gekühlt werden, damit sich keine schädlichen Bakterien entwickeln können. Heutzutage stehen spezielle Butterungsmaschinen zur Verfügung, Buttermilch wird dabei als Nebenprodukt ausgeschieden. In kleineren Betrieben wird die Butter sicher noch von Hand hergestellt. Die Butterausbeute hängt in erster Linie vom Fettgehalt der verwendeten Milch ab.


Das Buttern