Der weiße Senf | Anbau Pflanzenschutz Ernte - Informationen


 

Der weiße Senf wird gerne als Futterpflanze angebaut, da er bei einer relativ kurzen Wachstumszeit relativ hohe Erträge bringt. Darüberhinaus kann er noch als Stoppelfrucht untergebracht werden. Was die Beschaffenheit des Bodens angeht, so ist der weiße Senf sehr anspruchslos und gedeiht auf nahezu jedem Boden. Als Vorfrucht kann auch jede beliebige Pflanze angebaut werden.

Im Grunde kann man den weißen Senf bereits im März als Hauptsaat ausbringen. Die meisten Landwirte bauen ihn jedoch als Stoppelfrucht vor oder nach Getreide an. Um die Entwicklung der Pflanzen positiv zu beeinflussen, wird eine starke Düngung mit schwefelsaurem Ammoniak und Salpeter empfohlen. Man sollte unbedingt darauf achten, dass der Samen nicht tiefer als ein bis zwei Zentimeter in den Boden eingebracht wird, da er dann bei feuchtem, günstigem Klima optimal keimen kann.


 

Im Sommer wird der Anbau von weißem Senf etwas schwieriger, da er dann gerne von Erdflöhen heimgesucht wird. Die Pflanzen sollten bereits vor der Blüte geschnitten werden. Das Futter wird von den Tieren sehr gerne angenommen und fördert sogar noch die Milchbildung. Wenn die Samenbildung bereits erfolgt ist, eignet sich der weiße Senf nicht mehr zur Verfütterung. Die Milch und die Milchprodukte würde dann einen recht unangenehmen Geschmack erhalten.

Die Aussaat sollte möglichst früh im März erfolgen, damit ein Befall durch Erdflöhe weitgehend vermieden werden kann, oder die Pflanzen zumindest schon kräfig genug sind. Der weiße Senf kann auch zur Gründüngung angepflanzt werden, da er die Humusbildung des Bodens fördert, was an seinem hohen Eiweißgehalt und seiner Funktion als Stickstofferhalter liegt.


Weißer Senf