Der Spergel | Anbau Pflanzenschutz Ernte - Informationen


 

Eine weitere gute Futterpflanze, die auch auf Sandböden gedeiht, ist der Spergel. Da er eine feine Ackerkrume bevorzugt, sollte der Boden vor dem Anbau mehrmals geeggt werden. Am bestehen gedeiht der Spergel auf lehmigem Sandboden, der reich an Humus ist.

Bei Spergel unterscheidet man zwischen zwei Sorten, dem kleinen Ackerspergel und dem Feld- oder Riesenspergel. Der große Spergel, der auch auf sandigem Lehmboden gedeiht, kann viermal so hoch werden wie der kleine Ackerspergel, wächst dafür aber wesentlich langsamer. Da die Wurzeln nicht sehr in die Tiefe wachsen, verträgt der Spergel keine Trockenheit.

Wenn man die Wahl zwischen der Serradella und dem Spergel hat, sollte man sich aus mehreren Gründen für die Serradella entscheiden, wenn der Boden deren Anbau zulässt. Der Spergel ist weniger ertragreich und wesentlich anspruchsvoller was den Boden angeht. Außerdem kann die Serradella dem Boden nützen, da sie Stickstoff sammelt und ein Tiefwurzler ist, was auf den Spergel beides nicht zutrifft.



Da der Spergel eine recht kurze Wachstumszeit hat, kann der wiederholt ausgesät werden. Normalerweise erfolgt die erste Aussaat im Frühjahr, wobei die Samen lediglich leicht angewalzt werden. Sobald der erste Schnitt möglich ist, kann die Ernte erfolgen. Der Spergel sollte nur als Ausnahme als Futtermittel angebaut werden, wenn es keine Alternativen gibt, denn der Ertrag ist relativ gering. Wenn man Samen daraus gewinnen möchte, muss der Spergel sehr dünn gesät werden. Wenn die unteren Samen sich bräunlich verfärben, kann die Ernte erfolgen. Wenn der Spergel als Hauptfrucht angepflanzt wurde, wird er während der vollen Blüte gemäht und kann bei günstigem Klima dann noch als Nachweide dienen.

Spergel