Möhren | Anbau Pflanzenschutz Ernte - Informationen


 

Möhren benötigen zum guten Gedeihen einen gut gedüngten, sandigen Lehmboden. Allerdings sollte auch eine Düngung mit frischem Stallmist verzichtet werden, da Möhren diese nicht sehr gut bekommt. Aus diesem Grund wird der Dünger bereits im Herbst auf das Feld aufgebracht, empfehlenswert ist auch die Zugabe von Kali und Phosphorsäure.Eine Düngung mit Stickstoff bietet sich vor allem bei feuchter Witterung an, denn dann können die Pflanzen ihn optimal aufnehmen.

Vor der Aussaat sollte der Boden gut gelockert werden, eine möglichst frühe Aussaat ist empfehlenswert. Der Acker sollte bereits im Herbst gut gepflügt werden, damit er dann im Frühjahr nur noch gelockert und geeggt werden muss. Eine Aussaat ist dann im März oder im April möglich, am besten gemischt mit Sand oder gesiebter Erde, damit eine gleichmäßige Aussaat gelingt.


 

Es gibt verschieden lange Möhrensorte, so dass die Saattiefe vor allem davon abhängt. Sollten die Pflanzen später zu dicht stehen, können durch Ausjäten einige Pflanzen entfernt werden. Bei der Wahl des Saatgutes ist es von entscheidender Bedeutung, für welchen Zweck die Möhren angebaut werden. Einige Sorten eignen sich für Fütterungszwecke, andere Sorten können als Speisemöhren angebaut werden.

Im Spätherbst können die Möhren dann durch Ausgraben oder Auspflügen geerntet werden. Die geernteten Rüben werden dann entweder in niedrigen Haufen aufgeschüttet, oder in trockenem Sand aufbewahrt. Auf diese Weise sind die Möhren sehr lange haltbar. Wenn man Samen heranzüchten möchte, sollte man bei der Ernte einen Schlag stehen lassen, denn richtige Samen reifen erst im zweiten Jahr heran. Wenn die Dolden sich dann bräunlich verfärben, können die Samenstengel abgeschnitten werden. Wenn man Möhren angepflanzt hat, muss man eine Krustenbildung auf dem Acker auf jeden Fall unterbinden, da sich die Pflanzen sonst nicht richtig entwickeln können. Es empfiehlt sich deshalb eine Vorfrucht, die eine Unkrautbildung auf dem Feld verhindert.

 


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