Die Wahl der richtigen Saatkartoffel


 

Wahl der richtigen Saatkartoffel

Die Kartoffel gehört zu den Nachtschattengewächsen und kam einst aus Amerika nach Südeuropa, vermutlich durch die Spanier. Durch Züchtung wurden im Laufe der Zeit viele tausend Sorten und Varianten erreicht. Die Kartoffel ist eine knollenbildende Pflanze, die sowohl als Nahrungsmittel für den Menschen als auch als Futtermittel verwendet wird.

Die einzelnen Sorten unterscheiden sich sowohl in ihrer Farbe als auch ihrer Form. Die Saatkartoffel hat schon Unterschiede aufzuweisen. Man unterscheidet zwischen gelben, roten, blauen und zweifarbigen, sowie zwischen runden, ovalen und langen Kartoffeln. Auch die Größe der Knollen ist sehr unterschiedlich, so dass man die Sorten noch in klein, mittelgroß, groß oder sehr groß unterteilt. Die frühen Kartoffeln sind solche, die bis Ende Juli/Anfang August reif sind. Die mittelfrühen sind bis Mitte/Ende August reif, die mittelspäten zwischen Ende August und Ende September, und die späten Sorten werden erst im Herbst reif. Die Saatkartoffel der einzelnen Sorten sind dunkel zu lagern.


 

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Wenn man vor der Auswahl der geeigneten Sorte steht, muss man sich unbedingt auch nach dem Zweck des Anbaus richten. Wenn die Kartoffeln als Futtermittel angebaut werden sollen, sollte man sich für eine ertragreiche aber auch sehr widerstandsfähige Sorte entscheiden, am besten für eine großknollige Sorte. Für den Brennereibetrieb sollten Kartoffeln mit hohem Stärkegehalt gewählt werden, dasselbe gilt für Kartoffeln, welche zur Herstellung von Stärke angebaut werden. Letzte müssen einen hohen Gehalt an wirklicher Stärke haben, denn Kohlenhydrate wie Zucker können bei der Stärkegewinnung nicht mitgerechnet werden, da sie während des Herstellungsprozesses verloren gehen. 


Wenn eine Kartoffel als Nahrungsmittel angebaut wird, sind ganz andere Kriterien wichtig. Sie sollte einen guten Geschmack, eine gefällige Form, eine dünne Schale und ein gutgefärbtes Fleisch haben, und vor allem ein gleichmäßiges Garen ermöglichen. Einen hohen Eiweiß- und Stärkegehalt haben vor allem die mehlig kochenden Sorten. Salatkartoffeln haben einen geringeren Stärkegehalt und lassen sich somit leichter schneiden, ohne zu zerfallen.


 

Wenn man die passende Sorte auswählt, kann die Kartoffel in jedem Klima gedeihen. Kartoffeln können auch Trockenheit gut verkraften, sie wachsen jedoch besser in gemäßigtem Klima als in heißem. Nasse, sumpfige und schwere Böden sollte man vermeiden, da der Geschmack darunter leiden könnte. Am optimalsten für den Kartoffelanbau ist ein lehmiger Sandboden, der reich an Humus ist. Als Vorfrucht eignet sich jegliche Frucht, am optimalsten sind jedoch Luzerne, Getreide und Klee. Wichtig ist eine gute Bearbeitung des Bodens, da sie keine starke Bewurzelung hat. Auf einem leichten Boden kann man die Saat bereits im Herbst ausbringen, wenn man den Boden mit Stallmist düngen möchte, empfiehlt sich eher eine Aussaat im Frühjahr.

Die Saatkartoffel hat einen hohen Bedarf an Stickstoff und Kali, was man bei der Düngung unbedingt berücksichtigen muss. Langsam wirkenden Düngemitteln ist stets der Vorzug zu geben, die Kartoffel kann auch die alte Dungkraft des Bodens optimal ausnutzen. Für die Aussaat eignen sich am ehesten mittelgroße Kartoffeln, die auf keinen Fall von erkrankten Pflanzen stammen dürfen. Wenn das Kraut abgestanden ist, sind die Kartoffeln reif zur Ernte. Bei der Lagerung muss unbedingt auf Luftzufuhr geachtet werden. Die Kartoffeln sollten nicht zu kalt gelagert werden, da sich sonst ein unangenehm süßer Geschmack entwickeln kann. Saatkartoffeln kaufen kann man beim Unkrautvernichter Shop.

Kartoffeln