Die Geflügelzucht | Aufzucht, Haltung, Pflege

Für Landwirte kann die Geflügelzucht durchaus einen lohnenden Nebenerwerb darstellen. Um einen optimalen Nutzen aus der Geflügelzucht ziehen zu können, muss man sich zuerst Gedanken darüber machen, welche Geflügelarten man züchten möchte. Dabei spielen auch die örtlichen Gegebenheiten, das Futter und die Absatzmöglichkeiten eine große Rolle. 

Ein besonders wichtiger Gesichtspunkt ist vor allem die Unterbringungsmöglichkeit für die Tiere. Wenn man Hühner halten möchte, sollte ein großer Platz zum Auslauf zur Verfügung stehen, damit die Tiere artgerecht gehalten werden können. Zur Haltung von Wassergeflügel wird ein Teich oder fließendes Wasser benötigt. Die Wasserfläche erhöht nicht nur das Wohlbefinden der Tiere, sondern auch die Reinhaltung und das Wachstum der Federn kann positiv beeinflusst werden.


 

Auch für Truthühner muss eine große Auslauffläche zur Verfügung stehen, möglichst auch mit Gehölzen, damit sie auch auf Nahrungssuche gehen können. Die Taubenhaltung ist relativ kostengünstig, da Tauben nur im Winter und während der Brutzzeit gefüttert werden müssen, wenn sie Freiflug genießen dürfen. 

Wenn der Landwirt sich für die Hühnerhaltung entschieden hat, muss er noch wissen, ob er gute Legehühner oder Fleischhühner züchten möchte, denn es gibt keine Rasse, welche gleichzeitig zu beidem taugt. Gute Legehühner werden als Fleischhühner zu wünschen lassen, und Fleischhühner werden nicht genügend Eier legen. Es sollten außerdem nur Rassetiere gehalten und Kreuzungen mit anderen Rassen vermieden werden. Eine Kreuzung ist nur dann sinnvoll, wenn die Tiere später sowieso geschlachtet werden sollen, oder wenn der Landwirt daraus einen anderen Nutzen ziehen kann.

 


 

Die Geflügelzucht