Arbeiten im Gemüsegarten | Anzucht, Fruchtfolge, Ernte

Pflanzen sollte man am besten früh am Morgen oder abends, möglichst kurz vor Regen, setzen. Mit einer Pflanzkelle sticht man die Setzlinge vorsichtig aus dem Saatbeet heraus. Zur leichteren Entnahme der Setzlinge sollte das Saatbeet etwa eine halbe Stunde vorher gründlich gegossen werden. 

Mit einem Pflanzholz macht man Pflanzlöcher in ausreichender Größe, wo dann die Wurzeln senkrecht hineingebracht und die Erde leicht angedrückt wird. Die Pflanzweite hängt von der Gemüsesorte ab, die Pflanzen sollten ausreichend Abstand zueinander haben. Nach dem Setzen, werden die Pflanzen noch kräftig angegossen, damit sie gut anwachsen können. Zum Gießen wird immer abgestandenes Wasser verwendet, gegossen wird am späten Nachmittag oder am Abend. Bei trockener Witterung muss täglich gegossen werden, damit der Boden feucht genug ist.


 

Wenn man Jauche einsetzen möchte, sollte dies am besten bei trübem Wetter oder an Regentagen erfolgen. Die Jauche muss entweder vergoren sein, oder mit Wasser verdünnt werden. Jauche darf jedoch erst zum Einsatz kommen, wenn die Pflanzen angewachsen sind. Wenn die Ernte erfolgt ist, müssen alle Beete umgegraben werden, auf denen kein Wintergemüse angepflanzt werden soll. 

Die Erdkrume darf dabei jedoch nicht verkleinert werden, denn die rauhe Scholle soll das Feld bis zum Frühjahr schützen. Der Boden darf also lediglich grob umgegraben werden, so dass er Boden im Winter gut durchfrieren kann. Das hat den Vorteil, dass er im kommenden Frühjahr dann recht fein und locker ist. Er ist dann zur Saat wesentlich besser geeignet, als wenn er erst im Frühjahr umgegraben wird. Wenn es sich jedoch um einen schweren Boden handelt, muss er im Frühjahr erneut umgegraben werden.

 


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