Hülsenfrüchte | Anbau, Pflanzenschutz, Ernte

Die zahlreichen Sorten der Gartenerbse werden in drei Gruppen eingeteilt: die Schalerbsen, die Markerbsen und die Zuckererbsen. Sie gedeihen am besten auf kalkhaltigem, mildem Lehmboden in freier, sonniger Lage. Für die Frühkultur wird die Saat im Herbst auf warmen Rabatten und trockenem, leichten Boden aufgebracht. Im Februar kann die Aussaat im Frühbeet erfolgen, im März in flachen Kästen in einem frostfreien Raum. 

Die Verpflanzung ins Freie erfolgt dann mit einem Reihenabstand von rund 30 Zentimetern und einem Pflanzabstand von etwa 10 Zentimetern. Markerbsen werden im April und Mai angepflanzt. Beim Anbau von Zuckererbsen ist darauf zu achten, dass sie noch jung und zart geerntet werden.


 

Bei den Gartenbohnen unterscheidet man zwischen zwei Gruppen, den Stangenbohnen mit einer Wuchshöhe von bis zu fünf Metern und den Buschbohnen. Bohnen gedeihen am besten auf lehmigem Sandboden und in warmer, offener, windgeschützter und trockener Lage. Zur Düngung verwendet man gut verwesten Kompost, der Boden wird im Herbst tief umgegraben. 

Stangenbohnen können Anfang bis Mitte Mai gepflanzt werden, Buschbohnen bereits Ende April, wenn sie durch Strohmatten gegen Frost geschützt werden. Stangenbohnen werden auf 1,30 Meter breiten Beeten in zwei Reihen gepflanzt. In einem Abstand von 60 Zentimeter werden dann die Stangen hineingesteckt und oben über Kreuz zusammengebunden. Dann zieht man um jede Stange eine Furche, bringt sechs bis acht Bohnen ein und bedeckt diese mit Erde. 

Buschbohnen werden dagegen in Reihen mit einem Abstand von etwa 30 Zentimetern gepflanzt, die Bohnen dann im Abstand von acht bis zwölf Zentimetern in die Erde eingebracht. Dabei gibt man etwa acht bis zehn Bohnen in drei Zentimeter tiefe Grübchen.

 


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