Ganz gleich, ob Selbstversorger, Gärtner oder Landwirt - die Düngung spielt im Ackerbau noch immer eine große Rolle.


Die Düngung | Düngemittel in der Landwirtschaft


Das Pflanzenwachstum durch Düngung positiv beeinflußen

Wasser und Dünger

Wasser stellt neben vielen Stoffen und Elementen einen wichtigen Wachstumsfaktor für Pflanzen dar.

Durch Düngung das Wachstum und die Ernährung der Pflanzen verbessern

Eine Pflanze benötigt fürs Wachstum vor allem Wasser, Licht, Wärme und Luft. Dennoch benötigen Pflanzen auch noch Nährstoffe und Mineralstoffe. Wenn ein Samen keimt, nutzt er zuerst die in ihm enthaltenen Nährstoffe. Die Wurzel entwickelt sich, anschließend der Stengel und die Blätter. Über die Wurzel nimmt die Pflanze Wasser mit darin gelösten Nährstoffen auf. Die Sonneneinwirkung fördert die Bildung des Blattgrüns, über die Blätter nimmt die Pflanze Kohlensäure auf, welche dann in Sauerstoff und Kohlenstoff gespalten wird. Ein Teil des Sauerstoffes wird über die Blätter wieder an die Umgebungsluft abgegeben.

 


Dünger für Kartoffeln

Durch Düngung lassen sich Erträge steigern.

Über die Wurzeln nimmt die Pflanze Sauerstoff und Wasserstoff auf, welche dann in Verbindung mit Kohlenstoff in Zucker, Fett, Stärke, Pflanzensäuren und Holzfaser umgewandelt werden.
Ebenfalls über die Wurzeln nimmt die Pflanze Schwefel, Phosphor und Salze auf, aus denen später stickstoff- und eiweißhaltige Stoffe entstehen.
Ebenso unentbehrlich für die Pflanze sind neun verschiedene Mineralstoffe, welche auch über die Wurzel von der Pflanze aufgenommen werden.

 


Dünger für Getreide

Zum Wachstum sind vor allem Kalk, Stickstoff, Kali und Phosphorsäure wichtig. Die anderen essentiellen Nährstoffe sind Sauerstoff, Magnesia, Chlor, Natron, Eisenoxyd, Kohlensäure, Schwefelsäure, Wasser, Kieselsäure und Chlor. Meistens sind im Boden zu wenig Nährstoffe enthalten, und einige wichtige Stoffe fehlen sogar ganz.
Aus diesem Grund kann sich die Pflanze nur sehr langsam entwickeln, und auch nur solange der Nährstoff überhaupt vorhanden ist.
Der Ernteertrag ist somit weitgehend von dem Nährstoff abhängig, der in geringster Menge vorhanden ist. Es nützen jedoch auch ausreichende Menge an Nährstoffen im Boden nichts, wenn das Feld nicht ausreichend bewässert wird.
Deshalb muss ein Landwirt immer darauf achten, dass alle Nährstoff in ausreichendem Maß vorhanden sind,
denn es nutzt nichts,
wenn einige Nährstoffe im Überfluss im Boden vorkommen, wenn die Menge anderer Nährstoffe viel zu gering ist.

 


Dung als Dünger

Stallmist wird vornehmlich ausgebracht.

Ein optimaler Ernteertrag wird sich nur einstellen, wenn dem Boden durch Düngung alle fehlenden Stoffe zugeführt werden. Somit kommt dem Düngen eine besonders wichtige Bedeutung in der Landwirtschaft zu. Um für eine optimale Düngung zu sorgen, muss sich der Landwirt mit den Nährstoffbedürfnissen der Pflanzen auskennen, welche er anbauen möchte. Chemiker haben festgestellt, welche Mengen Stickstoff, Kali und Phosphorsäure dem Boden durch eine Ernte entnommen werden. So hat der Landwirt einen Anhaltspunkt, wieviel dieser Nährstoffe er dem Boden wieder zuführen muss. Dabei sollte immer auch ein kleiner Überschuss mit eingerechnet werden, denn erstens wird nicht alles von der Pflanze aufgenommen, und zweitens fällt ein Teil der Nährstoffe auch der Witterung zum Opfer.


Die Düngung